• Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Gott und die Aufklärung - ‚Aufhalten ist alles!‘

Würzburg (www.kath.net/ Die Tagespost)


Herr Professor Spaemann, durch Ihr ganzes Denken, haben Sie einmal geschrieben, ziehe sich wie ein roter Faden das Bemühen, die Aufklärung gegen ihre Selbstdeutung zu verteidigen. Warum muss man die Aufklärung vor sich selbst in Schutz nehmen? Ihrem Selbstverständnis nach ist sie doch der Mut, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Sie sollte also ganz gut alleine zurechtkommen ...

Der erste, der das sah, war Nietzsche. Nietzsche schreibt einmal, dass die Aufklärung letzten Endes zum Atheismus führe. Wenn aber dieses Ziel erreicht wird, wird die Aufklärung selbst sinnlos, denn sie bringt eine Voraussetzung mit, die sie vom Christentum geerbt hat, nämlich dass es Wahrheit gibt und – wie Nietzsche sagt – dass die Wahrheit göttlich ist. Wenn es Gott nicht gibt, sagte Nietzsche, dann gibt es keine Wahrheit, dann gibt es nur die individuellen Perspektiven jedes Menschen auf die Welt, und die Frage nach einer wahren Perspektive stellt sich nicht, denn das wäre die Perspektive Gottes. Wenn dem aber so ist, folgt daraus, dass das ganze Geschäft der Aufklärung rückblickend sinnlos war.

______________________________________

Lesen Sie den ganzen Artikel unter:

http://www.kath.net/detail.php?id=29529

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 04. Januar 2011

Weitere Meldungen

Die Wahrheit über die Kirchengeschichte

Hier finden Sie einen Link zu einem ganz wunderbaren Vortrag über die Kirchengeschichte ... ...

Das unheilige Reich preußischer Nation

Das Gemälde Anton von Werners zeigt die Proklamation des preußischen Königs zu Kaiser Wilhelm ...

Einstellungen für mehr Barrierefreiheit

Schrift

Schrift­größe

100%

Kontrast

Kontraste

Inhalts­einstellungen